Gerade liege ich in dem Hotelbett einer deutschen Großstadt und stelle fest, dass an Schlaf nicht wirklich zu denken ist. Meine Mutter ist hier, um einen Familienangehörigen, dem es nicht gut geht, zu sehen. Ich bin hier, weil ich meine Mutter nicht allein diese Reise antreten lassen wollte. Bis Dienstag werden wir noch bleiben. Dabei ist heute noch deutlicher geworden, dass ich gar nicht richtig in der Verfassung dafür bin. Ich fühle mich überfordert. Immer wieder, wenn es gerade ganz arg ist, denke ich, ich möchte wieder alles so haben, wie es mal war. Und dann überkommt mich das Gefühl, dass die Dinge nie wirklich anders waren. Ich hatte sie nur einfach ignoriert.Ich denke, ich weiß, was das Richtige für mich ist. Im Grunde weiß man das doch meistens. Ein Gedanke folgt dem nächsten und ein Schritt dem anderen.

11.6.17 22:55

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